[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]
[/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide][/db_pb_slide]

Spinnen die Arbeitgeber?

16.06.2017

Foto von Joska Kristall GmbH & Co. KG [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Im Mai 2017 war KR Bruno Weber als erster Freiheitlicher (neben 22 Kollegen der FSG) bei Kollektivvertragsverhandlungen im Verhandlungsteam für die Glasindustrie dabei. Schon im Vorfeld übergaben die Verhandlungsführer der Wirtschaftskammer ihre gewünschten Forderungen. Es war dies eine Premiere, denn in der jahrzehntelangen Tradition von KV-Verhandlungen stellten sie erstmals Forderungen an die Arbeitnehmerseite. Die immer wieder vorgebrachten Forderungen um die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten und den Anforderungen in einem immer schwieriger werdenden Umfeld begegnen zu können, wurden u.a. die generelle Ausdehnung der täglichen Normalarbeitszeit auf 10 Stunden sowie bei Schichtarbeit auf 12 Stunden und die Verkürzung der Ruhezeit auf 8 Stunden. Bei diesen Wünschen sind einzig und alleine die Arbeiter und Angestellten angehalten, für den betrieblichen „Erfolg“ beizutragen!

Das würde aber bedeuten: Inkaufnahme von vermehrten Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz oder am Weg zur und von der Firma durch die langen Arbeitszeiten und weniger Erholungsphasen. Ab der 8. Stunde steigt die Fehlerhäufigkeit und dies führt zu mehr Krankenständen, mehr Invalidität und mehr Ausfällen. Zwölf Stunden Tagesarbeitszeit wären nur bei 30 Stunden Wochenarbeitszeit medizinisch sinnvoll, weil dann sofort nach der Belastung eine entsprechende mehrtägige Erholungszeit möglich wäre. Wenn die Erholung wegen kurzen Ruhezeiten aufgeschoben werde, nütze sie der Gesundheit nicht mehr. Arbeitsmediziner empfehlen daher, in unfallträchtigen Berufen nicht länger als neun Stunden am Tag zu arbeiten. Was wäre das für eine Regelung, die nicht in Bedacht nimmt, dass die Gesundheit oder sogar das Leben von Menschen auf dem Spiel steht?

Es bedeutet aber auch den Wegfall der Überstundenzuschläge. Die Unternehmen wünschen sich diesbezüglich schon lange bis zu zwölf Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag ohne Überstundenzuschläge, um Auftragsspitzen abzuarbeiten. Zehn Stunden seien zu wenig, lautet das Argument auf Unternehmerseite. Der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Kapsch, hat dazu jüngst erklärt: „Die zwölf Stunden Höchstarbeitszeit am Tag kostet die Menschen letztlich null, denn sie müssen im Jahr nicht länger arbeiten, und es fallen keine Überstundenzuschläge weg.“  Ein Schelm der dabei Böses denkt.

Die Arbeitszeiten sind bereits sehr flexibel. Es ist heute schon fast alles möglich. Die Realisierung dieser Wünsche, zehn Stunden Normalarbeitszeit, zwölf Stunden Höchstarbeitszeit und  60 Stunden Wochenarbeitszeit, würde zu massiven Verlusten bei den Arbeitnehmern führen! Laut AK Berechnungen würde ein Wegfallen der Überstundenzuschläge einen Einkommensverlust von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro bedeuten. Ein  Kaufkraftverlust bedeutet umgekehrt aber auch einen  Einkommensverlust für die Wirtschaft! Die Freiheitlichen Arbeitnehmer sagen dazu laut und deutlich: Nein!